Wie alles begann

Der Wokbrenner entstand aus einer Leidenschaft für asiatische Küche, hier ein kurzer Rückblick:

Seit etwa 30 Jahren wird bei uns regelmäßig asiatisch gekocht. Zunächst in einem Gußeisenwok auf der Elektroplatte, später in Edelstahlwoks auf der Gasflamme. Nie jedoch war die Hitze wirklich ausreichend.

Das erste Modell ...

Den Anstoß schließlich gab die Lektüre des "Kochbuchs" von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die dort ausführlich Ihre Erfahrungen und das exakt gleiche Problem schildern. Weitere Besuche in Gastro-Fachmärkten führten zu einem ernüchternden Ergebnis: die Geräte dort waren zu teuer und zu überdimensioniert und klobig für private Küchen.

Das erste Modell mit einem modifizierten 6kW Hockerbrenner entstand und war 5 Jahre permanent im Einsatz. Das interessierte Feedback nahezu aller Gäste legte damals schon die Produktion einer kleinen Serie nahe.

WB 612

Im Herbst 2002 schließlich ist etwas Zeit, um sich auf die Suche nach originalen Gasbrennern, so wie sie die asiatische Küche verwendet, zu begeben. Nach einigen Dutzend Stunden Internet-Recherche waren mögliche Brennertypen identifiziert und auf die Verwendbarkeit mit Niederdruck-Propangas soweit möglich untersucht. Nur leider keinerlei Bezugsquelle in Deutschland. Stattdessen verschiedene Hersteller in China und Vertriebsquellen in USA und - wenigstens das - Großbritanien.

Parallel dazu die Gehäuseentwicklung, zunächst mit einem Skelett aus Bandstahl, später ergab sich durch einen glücklichen Umstand der Kontakt mit einem interessierten und sehr kooperativen Hersteller von Edelstahlkaminen und -gehäusen. Redesign des Gehäuses als selbststragende Edelstahlkonstruktion, mehrere Prototypen, besonders zur optimalen Auslegung der Flammrohre. Eine Menge Verbrennungsgase muß abgeführt werden und dabei das Gehäuse außen kalt bleiben.

6 Monate und einige hundert Arbeitsstunden später die erste Pilotserie von 3 Brennern. Jeweils ausgestattet mit einem 11 kW Jet-Burner. Die Hitzeentwicklung entspricht den Vorstellungen und die drei Flammrohre leiten Hitze und Verbennungsgase wie geplant ab, das Gehäuse wird außen nur handwarm. Der Gebrauchsmusterschutz für dieses Konzept ist mittlerweile auch beim Patentamt eingetragen.

Premiere

Erste Kochversuche verlaufen beindruckend. 14 Tage später bestehen 2 Geräte mit großem Erfolg Ihre Premiere bei einer Veranstaltung mit 100 Gästen. Erste Tester musten her:. Seit August 2003 befindet sich der Wokbrenner auf dem Duttenhoferschen Apfelgut im regelmäßigen Einsatz - auch bei Kochkursen. Die Reaktion übertraf alle Erwartungen, sogar "Das Kochbuch" wurde umgeschrieben ;-)

Die Vorbereitungen zur CE-Zertifizierung legten die Eigenentwicklung des Brennerkopfes nahe. Er wird mit zertifiziert und darf danach ohne erneute Prüfung nicht verändert werden. Die importierten Brennerköpfe machten qualitativ nicht den Eindruck, als würde die deutsche Prüfstelle sie gerne sehen. Auch das Herzstück des Wokbrenners basiert nun also auf ganz eigenen Plänen: Ein kompakter Jet-Brenner, aus massivem Edelstahl gefräst, in einer neuartigen Bauform. 

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